Frankentour Tag 1

Heute ging es los. Stephans Bruder und Vater waren noch über Nacht zu Besuch, um am heutigen morgen Johnny und ein Auto mit nach Höchstädt zu nehmen, damit wir nach Ankunft auch wieder wegkommen. Und für Johnny ist diese Woche dann wie Ferien im Hundeparadies.
Nach der Verabschiedung ging es dann ans packen. Natürlich sind wir darin eigentlich Profis, aber unter Zeitdruck wird es dann auch mal chaotisch. Trotzdem standen wir um 11:30 Uhr aufbruchbereit vor der Haustür.

Am Start


Unser Weg führte uns zunächst von Auerbach nach Colmberg. Den Weg waren wir früher auch schon mit dem Hund gelaufen. Im Gutshof Colmberg gönnten wir uns noch einen Kaffee und nen Apfelstrudel. Wer weiß wann es das das nächste mal gibt…

Ortsausgang Auerbach


Über Obersulzbach ging es auf Forstwegen nach Oberdachstetten. Es war niemand unterwegs, aber der Weg war auch nicht gerade Fußfreundlich. Viel Asphalt oder Split, die Füße begannen da schon zu Schmerzen. Deswegen mussten wir uns erstmal eine Brezn und einen Kaffee gönnen. Danach schlängelte sich der Weg mehr durch Wald, was bei den heutigen Temperaturen auch angenehmer war. In der Ferne zeichnete sich der markante Turm von Schloss Virnsberg ab.

Nene und Schloss Virnsberg

So langsam aber wurden unsere Wasservorräte knapp. Eine in der Karte eingezeichnete Quelle war leider zu trocken, aber kurz vor Virnsberg überquerten wir ein bächlein, wo wir nachtanken konnten. Mit dem Halstuch gefiltert und mit Entkeimungstropfen nachbehandelt konnte man es trinken.
Es war schon 18 Uhr, so dass wir entschieden, erstmal zu Abend zu essen und dann zu entscheiden, wie weit wir noch gehen. An einer kleinen Bank kochten wir uns die Fertignudeln und schulterten ein letztes mal die Rucksäcke.

Yummy!!! 😂

Kurz vor Oberaltenbernheim erspähten wir eine Wiese mit Sichtschutz zum Ort hin. Hochsitz war auch keiner in Sichtweite, und so bauten wir gegen 20 Uhr das Zelt auf. Da der Himmel klar war, verzichteten wir auf das Regencover.


Insgesamt waren es heute zwar nur ca. 22 km, aber in Anbetracht der Tatsache, dass wir erst mittags los sind und beide seit fast 3 Jahren nichts mehr gemacht haben, war es eigentlich ganz ok.
Bisher ist der Weg leider wenig natürlich aber vielleicht wird es ja noch besser. Die Landschaft ist jedenfalls echt schön, leicht hügelig, Viele Felder und immer wieder kleine malerische fränkische Dörfer. So kann es weitergehen!
So, jetzt wird geschlafen!
Bis morgen,
Stephan

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