Goldsteig 2022 – 3. Tag

Entspannt nach einer Nacht im Hotel starteten wir nach ausgiebigem und guten Frühstücksbuffet etwas später zurück auf den Goldsteig. Hier und da zwickte ein Fuß, knackste ein Knie, und unsere Schlüsselbeine meldeten beim Aufsatteln der Rucksäcke ihr Missfallen. Heute wollten wir es langsam und gemütlich angehen, und nicht so weit laufen wie die beiden Tage vorher. 10 km trennten uns beim Start vom Endpunkt der 4. Goldsteig-Etappe. Nach einigen Kilometern war klar,dass wir diese 10 und die ca. 14 km der nächsten Etappe bis Leuchtenberg schaffen wollten.

Bis Mittag war es noch relativ angenehm zu laufen, vor allem wenn es durch den Wald ging. Auf Stücken über Felder oder Straßen brannte die Sonne schon gewaltig auf die Köpfe. Zum Glück haben wir Cappi, bzw. Hut dabei. Hier wären die Sonnenschirme vom PCT tatsächlich hilfreich gewesen.

Man muss jeden Schatten nutzen

In Wilchenreuth machten wir eine kleine kaffeepause (mit Currywurst) in einem netten Landgasthof. Der Weg ging mal angenehm durch den Wald, dann wieder an Feldern vorbei, über denen die Hitze flimmerte. Der Mais stand mannshoch, der Weizen erntereif und hin und wieder auch Soja.

Die Fischerhütte neben dem Vierlingsturm hatte leider geschlossen, aber natürlich standen wenigsten Bänke herum. Im kleinen Ort Roggenstein füllten wir am Friedhof unsere Wasserflaschen nach, etwas was wir mittlerweile häufiger machen. Selbst Miniorte haben häufig einen Gottesacker, und man spart sich dann die Suche nach Bächlein und das Gehantel mit Filter etc.

Hier läuft es sich am besten – weicher Waldboden

Jetzt lief der Trail wieder häufig im Wald bis ins Lerautal. Dort war die Wolfslohklamm mit einigen imposanten Felsen und konstanten Wassergeplätscher im Hintergrund. Nun gut, ist jetzt keine Klamm wie die Breitachklamm im Allgäu, aber trotzdem nett. Anschließend gab es noch einen ordentlichen Anstieg nach Leuchtenberg hoch. Dort suchten wir uns einen gemütlichen Gasthof und überlegten, was wir die nächsten Tage machen sollten.

A Blueberry a Day keeps the doctor away 😉
Super günstig und Riesenportionen

Die WetterApps prophezeiten ab morgen 30 Grad, Dienstag und Mittwoch bis 32 Grad. Nach dem heutigen Tag und seinen längeren Märschen in praller Sonne, war uns klar, dass das zumindest ab Dienstag schwierig werden würde. Also liefen wir noch ein paar Kilometer aus dem Ort raus um die morgige Etappe bis Tännesberg etwas zu kürzen. Morgen geht es auch meistens im Wald am Fluss entlang , was es ertragbar machen sollte. Dienstag machen wir dann vermutlich einen Zerotag, also Nichtstun. Mittwoch bis Oberviechtach sollte auch kürzer sein und nur halb in der Sonne. Danach wird es hoffentlich wieder etwas kühler werden.

Wir halten euch auf dem Laufenden!

Stephan und Irene

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