Saaleradweg 2022 – 2. Etappe

Gegen 7 Uhr klingelte der Wecker. Alleine im Frühstücksraum stärkten wir uns, wohlwissend, dass der heutige Tag eher angenehm werden wird. Ein kleiner Anstieg noch, dann geht es hauptsächlich leicht bergab.

Die ersten Kilometer bis Pößneck schlängelten sich bergauf durch ein Tal, bis ein Plateau erreicht wurde und es sanft wieder abwärts ging. Das erste Ziel war „Bike Mike“, ein Radladen in dem wir meine Bremse reparieren ließen. In Marktredwitz rief ich natürlich an, sie entschuldigten sich und werden mir die Kosten natürlich erstatten.

Innenstadt Pößneck

Einen Kaffee und eine Thüringer Bratwurst später fuhren wir weiter. Zwischenziel sollte Jena sein, hier suchte ich ein Ladestation raus, wo wir zwischentanken wollten. Auch wenn es eher eben war, mehr als 90-100 km schafft der Akku sonst nicht.

Sonnenblumen soweit das Auge reicht

Über Kahla führte der Weg meistens an der Saale entlang, mal direkt am Wasser, mal durch Felder und Wiesen. Die Felder hier im Osten sind schon beeindruckend groß, sicher historisch bedingt durch die LPGs. Raps, Weizen, Sonnenblumen, Mais soweit das Auge reicht!

In Jena machten wir dann eine ausgedehnte Mittagspause bei einem türkischen Lokal und luden die Akkus nach. Ein Tagesziel wollten wir erst später festlegen.

Der weitere Weg war eigentlich relativ unspektakulär: weiterhin Felder, Wiesen, kleine Orte und mittlerweile auch Wein. Deutschlands nördlichstes Weinbaugebiet, Saale-Unstrut liegt hier.

Erinnerte mich an die Bridge of gods in Oregon
Paaaause!
Burg Saaleck

Über Camburg kamen wir nach Bad Kösen, einem kleinen Ort, der ehemals Salz herstellte. Ein großes Gradierwerk trohnt noch über der Stadt. Durch Naumburg (Saale) – eigentlich zu schön zum nur Durchfahren – ging es bis nach Weißenfels. Hier hatten wir beim letzten Kaffee eine günstige Pension gebucht.

Die heutige Route
Irgendeine der tausend Saalebrücken
Blick vom Hotel
Abendessen

Ca. 110 km standen heute im Konto, eigentlich ganz gut für einen Senior und einen untrainierten Schlaffi 😉. Für morgen stehen dann nur noch 40 km bis Leipzig an, das haben wir bis Mittag durch und können uns dann zum Essen mit Papas Cousin treffen.

P.S.: der neue Sattel ist auch nicht soooo viel besser, so dass wir wieder regelmäßig „Arschpausen“ für mich machen mussten 😉

Die heutige Etappe in kurz

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