Tag 1 – Von Marktredwitz bis Bamberg

Heute ging es los. Um 10:00 Uhr konnten wir mein Leih-E-Bike in Marktredwitz in Empfang nehmen und nach einem kurzen Kaffee zum Abschied begann die Tour.

Vater und Sohn – noch grinsen sie

Die ersten Kilometer machte ich mich erstmal mit dem neuen Teil vertraut. Bordcomputer, Tretunterstützungmodi, gut greifende Scheibenbremsen, alles neu für mich. Das Bike (Cube Kathmandu Trekkingrad) macht einen guten Eindruck, nur der Sattel scheint etwas hart und schmal – das wird noch Schmerzen geben.
Der Weg – wir benutzen Komoot als Navi-App – schlängelte sich durch Täler und Hügel aus dem Fichtelgebirge heraus. Gerade der Anfang hatte es in sich, steile Anstiege, steile Abfahrten. Zu allem Überdruss regnete es noch ca 2 h lang moderat. Trotz Regenjacke waren wir in kurzer Zeit pitschass.

Kurze Pause, scheiß Regen

Schurbach, Ebnath und schon kam nach ca. 50 km Bayreuth am Horizont.  Dort machten wir in einem Biergarten am Weg eine kleine Mittagspause, aßen etwas und ich konnte den Akku ein paar Prozent laden. Der Hersteller gibt im Eco-mode ca. 110 km an. Da man aber gerade in  hügeligen Ecken oft mehr Unterstützung braucht, kommt man um Zwischenladen nicht herum.
In Bayreuth schätzten wir die restliche Tagesstrecke ab und entschieden, nicht nur bis Hollfeld zu fahren, sondern Bamberg zu schaffen. Wir buchten über booking ein günstiges Hotel und strampelten um 14:30 Uhr weiter.

SchniPoSa zur Stärkung

Nach den Stadtradwegen in Bayreuth ging es schon in die Ausläufer der fränkischen Schweiz mit ihren tollen Felsformationen und sanften Hügeln.
Gegen 16:45 Uhr kamen wir in Hollfeld an. In einem türkischen Imbiss stärkten wir uns und ich durfte meinem Akku noch ein paar Watt Strom gönnen. Papa hat zwei kleinere Akkus dabei, deswegen musste er nicht zwischenladen. Von hier waren es noch ca 35 km bis zum Tagesziel, aber das sollte machbar sein.

Unsere treuen Packesel
Irgendein Kaff vor Bamberg

Mit zunehmender Erschöpfung nutzen wir natürlich auch öfters den E-Antrieb, und so wurde es am Ende doch relativ knapp mit dem Strom. Nach 114 km kamen wir gegen 19:00 Uhr im Hotel an. Kurz eingecheckt, sämtliche Steckdosen im Zimmer belegt und ein kühles Bier auf dem Balkon – so kann der Tag ausklingen.
Wir sind mit der heutigen Leistung mehrmals zufrieden. Ein untrainierter Mittvierziger (dem höllisch der Hintern schmerzt) und ein Mittsiebziger der erstaunlich fit ist. 21 km/h im Schnitt, 114 km gesamt, und erst am späten Vormittag gestartet.
Für morgen peilen wir erstmal Gemünden am Main an. Das sind wieder 117 km. Sollten wir dann noch etwas können,  fahren wir noch bis Lohr am Main.
Mal schauen ob wie morgen überhaupt aufstehen können…. 😉

Die Strecke
Zahlen und Fakten

Bis morgen,
Stephan

6 Gedanken zu „Tag 1 – Von Marktredwitz bis Bamberg&8220;

  1. Schon toll und respektvoll, was Ihr beiden Euch vorgenommen habt.
    Gute Fahrt, erkältet Euch nicht und bleibt von Sonnenstichen verschont.

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